Der Arbeitskreis Asyl Roßdorf-Gundernhausen freut sich sehr über die Auszeichnung von Johannes Borgetto, der im Jahr 2015 zusammen mit Jutta Quaiser den örtlichen Asylkreis gründete und sich bei dessen Aufbau engagierte.

Die Stiftung PRO ASYL ehrte mit dem diesjährigen Menschenrechtspreis am 13. September in Frankfurt am Main Johannes Borgetto, Immaculate Chienku und Richard Reischl, die in ihrem täglichen Engagement zeigen: Solidarität ist eine Haltung und eine Praxis. Solidarität schützt die Rechte Geflüchteter, schafft Zugänge und sie ist wichtig für die Demokratie. Die Preisträger setzen ein starkes Zeichen für Menschlichkeit, Rechte und Teilhabe.

Engagement über Jahrzehnte, auch in Roßdorf und Gundernhausen

Der Pädagoge und Migrationsexperte Johannes Borgetto wird für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Bereits in seiner Jugend setzte er sich für Geflüchtete ein. Über Jahrzehnte prägte er den Koordinationskreis Asyl Darmstadt und Region (KOKAS). Der Arbeitskreis Asyl Roßdorf-Gundernhausen profitiert von seiner Expertise und dem großen Netzwerk an Engagierten und Fachkundigen zur Unterstützung Geflüchteter.

Gemeinsam mit Johannes organisierten wir in unserer Gemeinde Aktionen und Informationsveranstaltungen zum Thema Flucht, Vertreibung und Integration, um für Verständnis für die in der Gemeinde lebenden Geflüchteten zu werben und deren Integration zu erleichtern:

Hinzu kommen gemeinsam organisierte Begegnungsfeste und mehrere Teilnahmen von Roßdörfer Engagierten an der monatlich stattfindenden „Mahnwache für eine humane Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa“ auf dem Luisenplatz in Darmstadt (jeden 3. Montag eines Monats um 18 Uhr).

Johannes ruft dazu auf, laut und öffentlich Position zu beziehen: „Den Ungut-Menschen die Stirn zeigen. Auf der Straße, im öffentlichen Raum präsent sein, zeigen, dass es uns gibt.

Wir gratulieren Johannes herzlich zu der verdienten Auszeichnung und freuen uns weiter auf die Zusammenarbeit.

Für den Arbeitskreis Asyl Roßdorf-Gundernhausen

Jutta Quaiser und Karin Lichte

2018 Achims Beitrag zur Aktion „Gesicht zeigen“